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Neuerwerbungen im Herbst 2012, Informationen zu den KünstlerInnen

Dasha Shishkin

A-Reihe / 347. Wahl III. Quartal 2012
erworben im Herbst 2o12: Radierung: „Doomed to love you“, 39 x 59,5 cm
Papierqualität: 300 g/qm Hahnemühle Bütten
Drucker: Kunst- und Radierwerkstatt W. Jesse, Inh. M Jäger, Berlin

»Es ist, als würde man in dem Flugzeug fliegen, das man gerade zeichnet«
von Stephanie Bunk

Dasha Shishkin ist Zeichnerin, wobei es für sie kaum einen Unterschied macht, auf welchem Grund sie arbeitet. Sie setzt die Radierung als künstlerisches Medium völlig gleichberechtigt neben der Zeichnung und der Malerei ein, ihr kommt es auf das Bild an und weniger auf die Technik. Egal ob auf Papier oder auf der Radierplatte – die Linie diktiert das Bild. Das gilt auch für ihre Malerei, wo sie die Farbe als einen Zusatz betrachtet, der erst im zweiten Schritt hinzukommt. Wie in einem Malbuch füllt sie die durch die Linie definierten Flächen und Figuren mit Farbe aus. Durch diese Vorgehensweise entstand auch die Idee zu ihrem ersten Künstlerbuch, das wir Ihnen in der Wahlreihe zusätzlich zu den Wahlblättern anbieten. Radierungen und Zeichnungen der Künstlerin werden in diesem Buch teilweise als Ausschnitt präsentiert und wie in einem Malbuch auf die schwarzen Umrisslinien reduziert. Das Künstlerbuch kann zwar als Aufforderung verstanden werden, selbst zur Farbe zu greifen. Es zeigt jedoch vor allem sehr beeindruckend, wie gut Dasha Shishkin es versteht, allein durch die Linie verschiedene Texturen und Oberflächen zu schaffen. Selbst Haut oder Stoff macht sie ausschließlich durch den Umriss sichtbar, auf Schraffuren verzichtet sie ganz. Ihre Bilder haben den Charakter von Wimmelbildern, in denen alle Handlungen parallel ablaufen. Es gibt keinen Hinter- oder Vordergrund, kein Zentrum und auch keinen Erzählstrang, sondern vielmehr ein endloses Neben- und Miteinander komischer Kreaturen. Ausgerüstet mit der für die Kaltnadelradierung vorbereiteten Platte und ihrer Radiernadel zeichnet die Künstlerin direkt auf dem Metall, ohne vorausgehende Skizze oder konkrete Bildidee. Die Radierplatte ist ihr Partner, denn sie nimmt kleinste Oberflächenstrukturen als Vorschlag, in welche Richtung sich das Bild entwickeln kann. »Man zeichnet schneller als man denken kann«, beschreibt die Künstlerin die Arbeit auf der Kupferplatte, denn die Radiernadel bewegt sich auf dem Metall sehr leicht, fast widerstandslos und ohne jede Anstrengung. Durch diese Leichtigkeit arbeitet sie völlig unzensiert und manches Tabuisierte und Verbotene bahnt sich seinen Weg in die Radierung. Für den Moment des Zeichnens lebt Dasha Shishkin förmlich in ihren Bildern und wird zu der jeweiligen Person, die durch ihre Nadel entsteht. »Es ist, als würde man in dem Flugzeug fliegen, das man gerade zeichnet«, sagt sie. Dabei lassen sich einige wiederkehrende Figuren ausmachen, die sich durch ihr gesamtes Werk ziehen. Dasha Shishkin nennt sie ihre »Schauspieltruppe«, die sie – wie eine Regisseurin – besonders gerne »besetzt«.

Auch die sechs Radierungen, die Dasha Shishkin in New York und Berlin für die griffelkunst realisiert hat, entwickeln sich aus der Linie heraus. Die verschiedenen Szenerien quellen über von überwiegend weiblichen Kreaturen mit Nasen und Schwänzen, die im Verlauf der Sechserserie immer länger werden. Dadurch, dass sie die Motive randlos, ohne Plattenton und in leuchtendem Blau drucken ließ, tritt die Linie deutlich in den Vordergrund als wäre sie mit Tinte frisch auf das Papier gezeichnet. Die Idee, die blauen Linien besonders dick und leicht auslaufend zu drucken, hat sie im Dialog mit dem Drucker Detlef Jäger entwickelt – und das obwohl beide keine gemeinsame Sprache sprechen. Um die Linie flächiger zu machen, lässt der Drucker die Radierplatte bis zu dreimal durch die Druckerpresse laufen, bis der erwünschte Effekt erzielt wurde.

Oliver Boberg

Oliver Boberg wurde 1965 in Herten geboren und studierte in den Jahren 1985 und 1986 Kunstgeschichte an der Universität Würzburg. Von 1986 bis 1993 studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Er wurde vielfach ausgezeichnet u.a. 2005 den Förderpreis der Stadt Nürnberg.

Erworben im Herbst 2012: „Gewerbeneubau“, 2012 50 x 40 cm / 33 x 26 cm
B-Reihe / 347. Wahl III. Quartal 2012
C-Print, Hersteller: Brieke, Frankfurt
Papierqualität: Kodak Professional Endura
Mappe: Photokarton mit Prägung
Hersteller Mappe: Christian Zwang, Hamburg

Allgemeinplätze
von Stephanie Bunk

»Unsere Wahrnehmung wird von allem geprägt, was wir in unserem Leben gesehen haben, von unserem Wesen, von den Bildern, die wir kennen, den Geschichten, an die wir uns erinnern, und der Kultur, in der wir leben. Ich habe unsere Umwelt immer als künstlich, als etwas Konstruiertes wahrgenommen. Ich sehe eine Häuserzeile als Stillleben oder einen Bürgersteig als Bühne.« Oliver Boberg
Oliver Boberg zählt zu den Protagonisten einer inszenierten Photographie, die sich mit der Wirklichkeit in Form von Modellen auseinandersetzt. Der Künstler fertigt aufwendige Modellbauten von fiktiven Orten, die anschließend photographiert werden. Nur bei sehr genauem Hinsehen erkennt man die Täuschung, etwa an einzelnen Pinselstrichen, welche die Fassaden erst abgenutzt wirken lassen, oder an einer gemeinsamen Lichtstimmung, wie sie in der Realität nur schwer zu erzielen waäre. Bei aller Perfektion wirken die Modelle dadurch eher malerisch und reduziert als detailgetreu, der wahrgenommene Raum wird eher Kulisse als Realität. Als Vorlage dienen Oliver Boberg wiederum Photographien von räumlichen Mustersituationen, die er aufnimmt, um sie anschließend zu dem einen Modell zu verdichten. Der Künstler richtet seinen Blick auf Un-Orte und Passagen wie Randstreifen, Niemandsland, leer stehende Neubauten und verlassene Kleinstadtstraßen. Es sind abseitige und dennoch allgegenwärtige räumliche Standardsituationen, die man kaum bewusst wahrnimmt. Meistens sind auf seinen großformatigen Photographien Mauern, Wände und Fassaden zu sehen, die als Teil von architektonischen Konstellationen und Raum strukturierenden Elementen auftreten. Dabei liegt der Fokus weniger auf dem fiktiven Moment, dem Bezug zum Nicht-Realen, als auf dem Möglichen und damit auf der Qualität eines Bildgedächtnisses, das durch die Photographie geschult ist. Boberg gelingt mit seinen Bildern die Sichtbarmachung der alltäglichen, gewohnten Sicht- und Denkweise, der die Wahrnehmung von Architektur genauso wie die Rezeption von Bildern unterliegt. Vergleichbar mit dem Allgemeinplatz in der Sprache funktionieren auch diese fiktiven Orte über eine geteilte Vorstellung, vielleicht sogar über ein gemeinsames Vorurteil, das man von bestimmten Orten hat. Gerade weil jeder weiß, was gemeint ist und vergleichbare Orte kennt, lösen Bobergs Bilder eine Assoziationskette von individuellen Erinnerungen und Gefühlen aus, die an Orten wie diesen stattgefunden haben.
Ein ganzes Spektrum an Assoziationen rufen die sechs Motive der Edition für die griffelkunst auf, die zwischen 2005 und 2012 entstanden sind. Die Fabrikmauer, die Kleine Böschung und der Mauerweg, zeigen eben solche Un-Orte, wie sie überall zu finden sind, während der Sitzplatz auf dem dritten Motiv geradewegs aus einer Architekturzeitschrift stammen könnte, so postmodern mutet das Ensemble aus Wand und Bank an. Das zweite Motiv zeigt eine Nachtaufnahme, bei der auch der normalerweise weiße Rand schwarz ausbelichtet wurde, um die Wirkung des Bildes zu erhöhen. Es wirkt – wie Oliver Bobergs Bilder im Allgemeinen – gleichermaßen unheimlich und poetisch, melancholisch und romantisch.

Ausstellungen
2012 Points of View – Orte in der Kunst, Kunstverein Hildesheim im Roemer und Peliaeus Museum, Hildesheim
Malerei in Fotografie – Strategien der Aneignung, Städel Museum, Frankfurt
Triennale Schweinfurt für zeitgenössische Kunst II, Kunsthalle Schweinfurt
2011 Gartenecke und andere neue Arbeiten, L.A. Galerie, Frankfurt
Otherworldly: Optical Delusions and Small Realities – Museum of Arts & Design, New York City
2010 Es werde Dunkel! – Nachtdarstellungen in der zeitgenössischen Kunst – Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr; Stadtgalerie Kiel
Publikationen
Berg, Stephan/Engler, Martin (Hg.): Oliver Boberg, Ausstellungskatalog, Hatje Cantz 2003

 

 

Neuerwerbungen im Frühjahr 2011, Informationen zu den KünstlerInnen:

341. Wahl: Anja Tchepets

1970 geboren in Leningrad (heute: St. Petersburg), Russland
1990 Auswanderung nach Montreal, Kanada
1992-95 Grafikdesignstudium am Dawson College, Montreal, Kanada
1995-01 Kommunikationsdesign und Illustration an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
1998-02 Künstlerin, Graphikerin und Illustratorin in New York
2002-05 Interdisziplinäres Gestalten, Aufbaustudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
2010 Sechster Graphikpreis der Griffelkunst-Mitglieder
lebt und arbeitet in Berlin

erworben im Frühjahr 2011 „Omis und Homies“, 2011, Hochdruck,
C2, ohne Titel 53,7 x 39,3 cm / 42,5 x 29,0 cm
Papierqualität: Hahnemühle-Bütten Alt Worms 230 g/qm
Drucker: Reinhard Scheuble, Witzwort

Mit einer aufwändig gedruckten Serie stellen wir Ihnen Anja Tchepets vor, die im letzten Jahr zusammen mit Birgit Brandis und Volker Hueller den Sechsten Graphikpreises der Griffelkunst-Mitglieder erhalten hat.
„Omis und Homies“ hat Anja Tchepets ihre Serien betitelt und beschreibt mit diesen beiden Typen auch zwei Städte: St. Peterburg und New York. In der ersten ist sie geboren, in der zweiten hat sie lange gelebt, so dass beide zu ihrer künstlerischen Heimat und zu einem zentralen Thema ihrer Arbeit geworden sind. „Home- boyz“ ist der Titel einer Serie von Porträts schwarzer Jugendlicher aus den sozial- schwächeren Bezirken New Yorks, an der die Künstlerin seit 2007 arbeitet und die kontinuierlich weiter wächst. „Homie“ oder „Homeboy“ ist ein amerikanischer Slang-Ausdruck, der oft als Bezeichnung für Mitglieder einer Gang benutzt wird. „Homeboy“ bedeutet aber auch “from home”, von „Zuhause“, im Sinne von Freund oder Nachbar, ein Gefühl von Verwandtschaft, das Anja Tchepets mit dieser Serie verbindet. Mit „Omi“ beschreibt die Künstlerin die russischen Babuschkas, die ebenso das Stadtbild von St. Petersburg prägen wie die in New York abhängenden „Homeboyz“.
Was verbindet aber russische Großmütterchen mit New Yorker Teenagern? Für Anja Tchepets haben beide Gruppen einen ähnlichen Stil, der aus der Not heraus geboren gleichermaßen Ausdruck von Kreativität ist. Das Übereinanderziehen verschiedener Kleiderschichten sieht nicht nur cool aus, es hält auch warm, genauso auf den Straßen von St. Petersburg und New York. Selbst in der leicht gebückten Haltung sieht die Künstlerin Parallelen. Sie lässt die „Homies“ und „Omis“ wie Models auftreten, die ihre leuchtenden Klamotten zur Schau stellen.
Anja Tcheptes druckt ihre unikathaften Editionen in der Regel selbst. Auch ihre Edition für die griffelkunst ist in enger Zusammenarbeit mit dem Drucker Reinhard Scheuble entstanden. Gemeinsam haben die beiden Motive mit bis zu sieben Druckgängen entwickelt, wobei jedes einzelne bis ins Detail gemeinsam vorbereitet wurde. Über einen schwarz angelegten Fond wird in mehreren Lagen weiß gedruckt bis der Hintergrund zum lebendigen Grau der Großstadt-Kulisse wird und eine vibrierende Tiefe gewinnt, aus der die Figuren hervorzutreten scheinen. Von dem vielschichtigen, silbern anmutenden Grundton der Blätter heben sich in leuchtenden Grundfarben die Kleidungsstücke ab, welche die Künstlerin in Holz und Moosgummi ausgeschnitten und teilweise auf ausgesparte Weißflächen gesetzt hat. Die Muster, welche die Röcke und Kleider der russischen Frauen zieren, entstehen durch den Druck mit Klischees, genauso wie die schwarze und weiße Schrift, die im Hintergrund der Blätter verläuft. Bei den drei Porträts der russischen „Omis“ stammen sie aus russischen Zeitungen, für die „Homies“ wurden amerikanische Zeitungen als Vorlage verwendet – besser lässt sich das russisch- amerikanische Verhältnis nicht gestalten!

Stephanie Bunk (im Griffelkunstkatalog)


342. Wahl: Jürgen von Dückerhoff

1973 geboren in Keeken, Niederrhein
1994-96 Studium der Kunstgeschichte in Münster
1996-04 Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Prof. Werner Büttner
lebt und arbeitet in Hamburg 1. ohne Titel (30,5 x 25,0 cm)

erworben im Frühjahr 2011 „Das unsichtbare Dritte“
 C-Reihe, 342,  2011, Duplexdruck mit Frottage und Ausradierung des Künstlers
2. ohne Titel (30,5 x 23,0 cm)

Papierqualität: Optisilk 200 g/qm
Drucker: Druckerei Priess, Hamburg
Jürgen von Dückerhoffs Arbeit war eine große Herausforderung für die griffelkunst, denn sie bewegt sich an den Grenzen der Druckgraphik. Der Künstler rückt Bildern auf Buchseiten mit einem Radiergummi zu Leibe und verändert die vorgefundenen Motive dadurch so stark, dass neue Bildschöpfungen entstehen. Dabei kommen vom Künstler entworfene Klischees und andere Materialien zum Einsatz, die er unter die Bögen legt, und durch die Frottagetechnik, also durch Abreibung, in seine Motive einarbeitet. Bei beiden Techniken, dem Ausradieren und der Frottage, wird das Papier als Druckträger wieder sichtbar gemacht und damit der eigentliche Druckprozess umgekehrt: Nicht durch den Auftrag, sondern durch das Entfernen von Farbe entstehen Bilder. Durch die damit verbundene Veränderung der Oberfläche setzt ein eigentümlicher, dreidimensionaler Effekt ein. Es scheint, als würden tiefere Schichten des Bildes und damit verborgene Inhalte freigelegt, die, im Bild angelegt, erst durch den Künstler zu Tage befördert werden.
Jürgen von Dückerhoff verwandelt durch seine Arbeitsweise die in hohen Auflagen gedruckten Buchseiten in Unikate, und genau diesen Prozess wollten wir auch in unserer Edition einsetzen. Dazu hat der Künstler „optimale Vorlagen“ geschaffen, indem er die Originalseiten für den Druck bearbeitet hat. Diese Vorlagen wurden im edlen Duplex-Verfahren gedruckt und anschließend vom Künstler einzeln von Hand ausradiert oder frottiert. Das Ergebnis sind Unikate, die jedoch allein auf der Basis von Druckverfahren möglich sind.Als Ausgangsmaterial für die Griffelkunst-Edition verwendet der Künstler Seiten aus Kunstkatalogen und Bildbänden, die bis in die 1960er-Jahre zurückreichen, so dass die Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten von einst heute schon historisch und eher fremd anmuten. Die klassischen Porträtphotos, die in Blatt 2 und 3 der Serie verändert wurden, würden auch ohne Jürgen von Dückerhoffs Eingriff für die meisten einen Unbekannten zeigen. Die maskenhafte Ausradierung bzw. die rauchartige Überlagerung lässt die Gesichter jedoch vollends zu surrealen Phantombildern gerinnen. Durch das Verweben verschiedener Bildwelten und Zeitebenen erreicht von Dückerhoff eine Irritation der Sehgewohnheiten, die seinen Motiven etwas Gespenstisches, Geheimnisvolles, sogar Unheimliches verleiht. Für Sigmund Freud ist das Unheimliche das einst Vertraute, das – verdrängt oder über- wunden – im Unbewussten verborgen liegt. In dieses Unbewusste gewähren Jürgen von Dückerhoffs Bilder einen Einblick, wobei er nicht nur auf das individuelle, sondern auch auf das kollektive Unbewusste abzielt, wie es sich gerade in Bildern zeigt. Was es da zu sehen gibt, wirkt vielleicht erschreckend und bedrohlich, doch gleichzeitig sind die Szenarien ironisch gebrochen und humorvoll.
Das erste und letzte Blatt der Griffelkunst-Edition sind durch ein gemeinsames Motiv verbunden, das für die gesamte Serie als Klammer funktioniert und auch im Titel der Serie „Das unsichtbare Dritte“ anklingt. Die in Stein gehauenen Konterfeis der amerikanischen Präsidenten, wie sie im Mount Rushmore National Memorial zu sehen sind und prominent in dem Hitchcock Film „Der unsichtbare Dritte“ Einsatz fanden, zieren durch von Dückerhoffs Überarbeitung eine steinerne Büste und geben einem Rodeo-Pferd ein neues Gesicht. Durch diese Verschiebung verlieren die Präsidenten-Köpfe ihre Monumentalität und wirken wie ein ironischer Kommentar zum Genre Porträt und den Vereinigten Staaten. Vor allem aber macht der Künstler sichtbar, wie kollektive Erinnerungsbilder nachwirken, sich verändern und neue Gestalt annehmen.

Stephanie Bunk (im Griffelkunstkatalog)