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Die Schulstrukturen der Eliteschule des Sports sind so aufgebaut, dass Schule und Leistungssport optimal miteinander vereinbar sind. Um eine bestmögliche Leistungsförderung auf schulischer und sportlicher Ebene zu schaffen, ist eine Verzahnung dieser Strukturen unabdingbar. Die vorhandenen Netbooks kommen zu Evaluationszwecken mit der Universität Hamburg in meiner 9. Sportlerklasse zum Einsatz.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse sind durch ihren Leistungssport häufig deutschland- oder europaweit auf Wettkämpfen, Turnieren oder anderen sportlichen Maßnahmen unterwegs. Das primäre Ziel soll sein, häufige Absenzen der Sportklassenschüler weitestgehend zu kompensieren. Die Arbeit mit dem Netbook soll daher eng mit der intensiven Nutzung der Internetlernplattform SchulCommSy verzahnt werden.

Dies soll den unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit geben, mit den Schülerinnen und Schülern asynchron zu arbeiten und sie stets „auf dem Laufenden“ zu halten, auch wenn sie durch sportliche Maßnahmen dem Schulunterricht fernbleiben müssen. Sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Kolleginnen und Kollegen ist dies ein sicherlich großer und wichtiger Schritt in die Welt der neuen Medien.

 

Die erste Netbookklasse

Die Netbookklasse dient als Pilotprojekt; dort arbeiten zurzeit 24 Schülerinnen und Schüler. Während des Kursunterrichts variiert die Schülerzahl entsprechend. Alle Module laufen seit diesem Schuljahr und wir sind gespannt, wie es nach einem Probejahr aussieht. Das Kollegium steht dem Einsatz der neuen Medien sehr aufgeschlossen gegenüber und zeigt eine hohe Bereitschaft, diese im Unterrichtsgeschehen auch zu nutzen.

von Simon Geschke ©