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DulsbergerSpiele3Es war ein Hauch von Olympia: Gut 500 Schüler und Schülerinnen versammelten sich mit Medaillen um den Hals in der altehrwürdigen Mensa der Stadtteilschule Alter Teichweg zur Abschlussveranstaltung der 1. Dulsberger Spiele. Die Stimmung war ausgelassen, überall fröhliche  Gesichter, ganz nach dem olympischen Motto: Dabeisein ist alles! Kein Wunder: Statt Mathe, Englisch und Physik standen am vorletzten Schultag vor den Sommerferien für die Vorschulklasse sowie die Klassen von Jahrgang Eins bis Sieben Teebeutelweitwurf, Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen und Bananenkistenstapeln auf dem Stundenplan.

„Ich finde es besonders bemerkenswert, dass die Veranstaltung von Oberstufenschülern für ihre jüngeren Mitschüler organisiert worden ist“, sagt Sven Lüth, der Filialleiter der Haspa Wandsbek-Gartenstadt. Die Sparkasse hatte die Medaillen gesponsert, die jeder Teilnehmer am Ende des Tages umgehängt bekommen hatte. Gewonnen hatten alle, die sich bewegten.

Die Sporttalente der 12. Und 11. Klasse des Eliteschulzweigs der Schule hatten die 16 Bewegungsstationen vorbereitet und viele Stunden betreut, die Schüler des Pädagogikprofils unterstützen die Lehrer und Lehrerinnen, das naturwissenschaftliche Profil sorgte für schnelle Verpflegung und kostenlose Getränke. Dabei hatte die Veranstaltung kurzfristig wegen Dauerregens von Draußen in die Sporthallen und die Gebäude verlegt werden müssen, was aber reibungslos klappte. Selbst die riesige Panda-Hüpfburg der gemeinnützigen „Mobile Spielaktion“ fand ihren von den Schüler und Schülerinnen begehrten Platz.

DulsbergerSpiele4Eine besondere Attraktion war der Auftritt von Daniel Schmidt vom Bramfelder SV: Die Trampolin-Olympia-Hoffnung für die Spiele in Rio im nächsten Jahr demonstrierte, wie man mithilfe seines Sportgerätes eine Wand bis zur Decke hochlaufen kannte, sein Vater und Trainer Olaf übte mit Dulsberger Schülern und Schülerinnen erste Saltos auf dem Sprungtuch. Auch der Verein NestWerk Hamburg wollte das Dulsberger Event mit seiner mobilen Socceranlage unterstützen, doch für sie gab es Indoor keinen Raum. Nun will NestWerk im Herbst noch einmal kommen.

„So muss Schule zu den Ferien zu Ende gehen“, stellt Schulleiter Björn Lengwenus fest, „die Schüler gehen mit einem Lächeln.“ Besonders viel Freude hatte die 3c von Tutorin Jana Kloss: Ihre Klasse hatte an allen Bewegungstationen die meisten Punkte gesammelt und bekam hierfür den Wanderpokal der Dulsberger Spiele. Klar ist: Im nächsten Jahr bewegt sich die Schule wieder.  (ScM)

 

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